Termine 2010

31.03.2010, 20:00 Uhr – Strandcafé im Grethergelände, Adlerstraße 12, Freiburg
Lohnarbeit
In den heutigen Industrieländern nimmt die Lohnarbeit einen zentralen Platz im Wertegefüge der Menschen ein. Der Alltag der meisten erwachsenen Menschen wird von der Lohnarbeit oder der Suche nach einem Arbeitsplatz bestimmt.
Die wachsende Massenarbeitslosigkeit nimmt nicht nur in sämtlichen Meinungsumfragen den führenden Platz in der Hitliste der die Gesellschaft bewegenden Probleme ein, sondern verhindert bisher einen aktiven, breiteren Widerstand gegen die Zumutungen des kapitalistischen Systems. Grund genug, sich etwas genauer mit der Rolle der Arbeit in der Gesellschaft zu befassen.

06.04.2010, 19:00 Uhr – Nauwies 19, Saarbrücken
Lohnarbeit
In den heutigen Industrieländern nimmt die Lohnarbeit einen zentralen Platz im Wertegefüge der Menschen ein. Der Alltag der meisten erwachsenen Menschen wird von der Lohnarbeit oder der Suche nach einem Arbeitsplatz bestimmt.
Die wachsende Massenarbeitslosigkeit nimmt nicht nur in sämtlichen Meinungsumfragen den führenden Platz in der Hitliste der die Gesellschaft bewegenden Probleme ein, sondern verhindert bisher einen aktiven, breiteren Widerstand gegen die Zumutungen des kapitalistischen Systems. Grund genug, sich etwas genauer mit der Rolle der Arbeit in der Gesellschaft zu befassen.

07.04.2010, 18:00 Uhr – Halkevi, Luisenstr. 2, Damtstadt
Anarchie und Sex
Dieser Vortrag befindet sich noch in der Entstehung. Es geht einerseits um so alltaglich Problemem wie ‚Liebe‘ und ‚Eifersucht‘, Fragen nach Zwei- und Mehrsamkeit, Sado-Maso-Praktiken, Hetero-, Homo-, Auto-, Bi- und Multisexualität, sowie Genderfragen nach Sinn und Unsinn von sozialem und biologioschem Geschlecht, ….. Vorwort: Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Am Anschluss an den Vortrag “Anarchie und Strafe – zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie” diskutierten die Anwesenden Menschen sehr schnell über Sex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m. Diese Diskussion zeigte mir einerseits das es großes Interesse am Thema Sex* gibt und andererseits, das es, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema allerlei Unsicherheiten gibt. Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur an zu reißen) aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können. Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker (“Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst. Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf.
Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und “kindgerechtem” Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem was sie Fühlen und dem was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht die Angelegenheit oft nicht leichter. Woher sollen wir wissen was das gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten und wenn ja, wie?
Wie wirken sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus? Ist es ok Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?

* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber, Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen. Vielmehr als Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.

08.04.2010, 18:00 Uhr – JuZ in Selbstverwaltung „Altes Badhaus“ Bingen e.V., Mainzerstr. 103a, Bingen am Rhein
AnarchistInnen gegen Hitler
Im offizielen Gedenken an den Widerstand gegen den Faschismus werden wir zunehmend einseitig an die Offiziere des 20.Juli erinnert. Innerhalb der „Linken“ erinnert man sich auch des Widerstandes aus sozialemokratischen, zentralgewerkschaftlichen und vor allem kommunistischen Kreisen. Was ist aber mit den AnarchistInnen und SyndikalistInnen? Haben sie Widerstand geleistet? Wenn, ja, was war ihre Motivation? Wie waren sie Organisiert? Wer hat sich an diesem Widerstand beteiligt? Wie ist dieser Widerstand zu bewerten? Was hat er gebracht? Diesen und noch einigen anderen Fragen mehr werden wir in den Vortrag nachgehen. Hinterher bleibt noch genug Zeit weitere Fragen zu stellen und über die dargestellten Thesen zu diskutieren.

09.04.2010, 19:00 Uhr – cafga (am Schillerplatz) – B 2, 11 – 68159 Mannheim
März 1920 „Die vergessene Revolution“
Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik.
Eben diese ArbeiterInnen bildeten in den Städten spontan die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich 80. – 120.000 Menschen ebenso spontan in der „Roten Ruhr Armee“. Hinter der Front passierte aber noch viel mehr, und genau darum soll es in dieser Veranstaltung gehen. Anhand eines PowerPoint unterstützten Vortrages rufe ich den März 1920, die Akteure auf allen Seiten und die „vergessene Revolution“ wieder in unsere Erinnerung. Nach dem Vortrag stehe ich Autoren noch zu einer offenen Diskussion zur Verfügung.

10.04.2010, 11:00 Uhr – DGB-Haus, Deutscher Gewerkschaftsbund, Ettlinger Straße 3a, 76137 Karlsruhe
Tagesseminar „Einführung in das kollektive Arbeitsrecht“
In der Linken ist die Arbeiterklasse schon lange kein Thema mehr. Erst in der neuesten Zeit wenden sich wieder vermehrt Menschen der „sozialen Frage“ zu. Dabei stoßen sie unweigerlich auf Gewerkschaften und ihre Kampfformen. Kaum einer weiß jedoch die rechtliche Situation, in deren Rahmen die reformistischen, gelben und auch revolutionären Gewerkschaften agieren, ein zu schätzen. Das Tagesseminar beschäftigt sich einführend mit dem sogenannten „Kollektiven Arbeitsrecht“. Dabei wird insbesondere der Frage nach geangen „Was ist das Arbeitsrecht“, wo und wie ist es geregelt und welche Rangfolgen haben die Rechtsquellen. Des weiteren wird ein Überblick über das Tarifvertragsrecht und das Arbeitskampfrecht gegeben. In diesem Zusammenhang werden Begriffe wie Gewerkschaft und Betriebsgruppe erläutert. Besondere Erwähnung finden sogenannte JoberInnen und LeiharbeiterInnen. Zum besseren verständnis gibt es einen kleinen Überblick über die Geschichte des Streikrechts und die Entstehung heutiger (kollektiver) arbeitsrechtlicher Rechtsprechung. Das ganze wird immer unter der Perspektive realer und revolutionärer Gewerkschaftsarbeit geschildert. Während des Seminars gibt es immer wieder Gelegenheit einzelne Punkte ausführlicher zu diskutieren. Folgeseminare zu Spezialthemen (zum Beispiel Betriebsverfassungsgesetz usw) sind möglich.

11.04.2010, 17:00 Uhr – Demokratisches Zentrum,Wilhelmstrasse 45/1,71638 Ludwigsburg
Was ist Anarcho-Syndikalismus? Oder: Die FAU-IAA stellt sich vor
Jeder von uns hat die Formel „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!“ schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der „Solidarität“ vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

12.04.2010, 19:00 Uhr – Melanchthonianum auf dem Universitätsplatz, Halle
Was ist eigentlich Anarchie?“
Obwohl Leo Trozki die anarchistische Bewegung schon in den 1920’ern „auf dem Misthaufen der Geschichte“ gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute Weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öfentlichkeit erblickte noch heute aktraktiv? Welche Ideen liegen heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Von vielen als „Schwäche des Anarchismus“ bezeichnet, von den AnarchistInnen selbst jedoch als eine ihrer „Stärken“ betrachtet, hat die anarchistische Bewegung viele Wurzeln und im laufe der Geschichte kamen viele “neue” Wurzeln hinzu. Praktisch und philosophische Fragen haben sehr früh dazu geführt das sich verschiedene anarchistische “Schulen” gebildet haben.
Anhand eines kleinen historischen Überblicks über die verschiedenen Strömungen des „Anarchimus“ und konkreter Beispiele aus dem Alltag geht Rudolf Mühland der Frage nach was Anarchie ist und welche Antworten sie für die Probleme Heute und in der Zukunft liefern kann.

26.04.2010, – Halle
Was ist Anarcho-Syndikalismus? Oder: Die FAU-IAA stellt sich vor
Jeder von uns hat die Formel „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!“ schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der „Solidarität“ vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

16.05.2010, 10:00 Uhr – Biel/Bienne
Was ist Anarcho-Syndikalismus? Oder: Die FAU-IAA stellt sich vor
Jeder von uns hat die Formel „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!“ schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der „Solidarität“ vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

28.05.2010, – Pfingstcamp von Bandida Vaga
Was ist Anarcho-Syndikalismus? Oder: Die FAU-IAA stellt sich vor
Jeder von uns hat die Formel „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!“ schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der „Solidarität“ vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

02.07.2010, – Iserlohn
zwei Bosse sind mindestens einer zu viel – Leiharbeit abschaffen
öffentliche Rede gegen Leiharbeit auf dem jährlichen Friedensfest in Iserlohn.


2 Antworten auf „Termine 2010“


  1. 1 grind! 23. März 2010 um 20:18 Uhr

    ähm, stehen die termine schon fest bis fester geht nicht mehr? würzburg verhandelt immer noch wegen eines passenden raumes. oder sollen wir uns jetzt zurücklehnen und chillen? wär äußerst schade…

  2. 2 Administrator 24. März 2010 um 16:04 Uhr

    Lieber grind – Leider habe ich keine Mail-Adresse von dir, …, oder? Schick sie mir doch einfach mal an rudimuehland@myspace.com
    LG
    Rudi

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